Mograph

Animated Countdown

Hier seht ihr eine Nachahmung des Olympischen Countdowns für Rio 2016. EJ von Eyedesign.com gab hierfür hilfreiche Tipps. Als Software kam mal wieder Cinema 4d zum Einsatz. Zunächst erstellte ich in Adobe Illustrator die Zahlen und Buchstaben und wandelte sie in Pfade um. Cinema 4d bietet die gleichen Möglichkeiten, Texte als Pfade anzulegen. Möchte man allerdings die Schriften noch leicht verändern – wie zum Beipiel leichte Schrägen einbauen, Ecken abrunden oder wie hier beim Anlegen der Hülle, unnötige Bereiche löschen – ist das Ganze in Adobe Illustrator wesentlich schneller zu realisieren. Angelegt wurde jede Zahl zunächst zwei Mal. Zum einen, als Pfad für die Geometrie und zum anderen als angepasste Form der Hülle.

War dies erst einmal getan, konnten die Pfade in Cinema importiert werden und mit Hilfe des Extrude Modifier in eine 3D Geometrie umgewadelt werden. Mit Hilfe des Mograph Clone Modifiers und Random Effectors kann ein schöner Tunneleffekt erzeugt werden. Die Anpassung der Skalierungsangaben bestimmt dabei die Intensität des Bounce Effekts.

Seit Cinema 4D R17 gibt es einen schönen Variation Shader, der es ermöglicht, mit Hilfe festgelegter Farben (zum Beispiel über den Gradient Shader) eine zufällige Texturierung der 3D Geometrien zu erzeugen. Auf die Art und Weise entfällt das umständliche Texturieren jedes einzelnen Hüllenelements. Farbänderungen bzw. Farbanpassungen sind schnell realisiert.

Wax Type

Dieses Bild ist eigentlich schlicht und einfach, hat mir aber dennoch einen Abend gekostet, da ich viel mit der Beleuchtung und der Textur herumgespielt habe. Mir ist es auf die Schnelle nicht gelungen, einen passenden Wax-Shader zu erstellen.

Die Szene war schnell erstellt. Die Mograph Buchstaben wurden mit einer starken Zeilenhöhe extrudiert, sodass sie als passendes Stempelwerkzeug fungieren konnten. Die Oberfläche ist eine sehr segmentreiche Plane, auf die der Collision-Deformer angewandt wurde. Mit den passenden Einstellungen im Deformer, erhält man einen sauberen, realitätsnahen Abdruck. Unterstützt wird dies noch vom Smoothing-Deformer, der mit den weichen Übergängen den plastischen Eindruck des Wax noch unterstützt.

Dann kam es zur Texturierung, die mir ein paar Sorgen bereitet hat. Um diesen „weich und klebrigen“ Eindruck zu erhalten, bedarf es dem Subsurface Scattering. Da Wax ein transluzenter Körper ist, ist er teils lichtdurchlässig. Er reflektiert auftreffendes Licht nicht nur an der Oberfläche, sondern teils erst, nachdem es in die Materie eingedrungen ist. Irgendwie haben meine anfangs gewählten Farben nicht zueinander gepasst, selbst wenn ich die gleichen gewählt habe. Mal wirkte es zu dunkel, mal zu hell. Mal zu lichtundurchlässig und dann wieder eher wie Plastik. Nun ja, ich denke ich habe eine glaubwürde Textur hinbekommen.

Candy Blob

Hier mal wieder die Umsetzung eines Greyscalegorilla Tutorials. Ihr seht hierbei einen einfachen Zylinder. Ja, einen Zylinder! Mithilfe der Anwendung mehrerer Deformer konnte man diesen verbiegen und verdrehen. Wichtig ist hierbei die Einhaltunge der richtigen Reihenfolge. Um diesen Candy Look zu erhalten, benutzte man  ein paar einfache Einstellungen im Reflektivitätskanal. Zum Schluß wurde das Ganze als Einzelbildreihenfolge herausgerendert und in Photoshop als animated GIF ausgegeben. Leider ist die Dateigröße mit 5 MB nicht gerade klein.

ABC Opener

Erschreckender Weise musste ich feststellen, dass der letzte Post bereits einige Zeit zurück liegt und bis heute, wieder mal viel passiert ist. Aus mehr oder weniger lange Weile entstand die ABC Animation (passend zur Einschulung meines Sohnes). Ich habe ein wenig mit den Mograph Toolsets in Cinema 4D herumgespielt. Verwendung fanden hierfür simple Körper, Cloner und Dynamics.