CINEMA 4D

Animated Countdown

Hier seht ihr eine Nachahmung des Olympischen Countdowns für Rio 2016. EJ von Eyedesign.com gab hierfür hilfreiche Tipps. Als Software kam mal wieder Cinema 4d zum Einsatz. Zunächst erstellte ich in Adobe Illustrator die Zahlen und Buchstaben und wandelte sie in Pfade um. Cinema 4d bietet die gleichen Möglichkeiten, Texte als Pfade anzulegen. Möchte man allerdings die Schriften noch leicht verändern – wie zum Beipiel leichte Schrägen einbauen, Ecken abrunden oder wie hier beim Anlegen der Hülle, unnötige Bereiche löschen – ist das Ganze in Adobe Illustrator wesentlich schneller zu realisieren. Angelegt wurde jede Zahl zunächst zwei Mal. Zum einen, als Pfad für die Geometrie und zum anderen als angepasste Form der Hülle.

War dies erst einmal getan, konnten die Pfade in Cinema importiert werden und mit Hilfe des Extrude Modifier in eine 3D Geometrie umgewadelt werden. Mit Hilfe des Mograph Clone Modifiers und Random Effectors kann ein schöner Tunneleffekt erzeugt werden. Die Anpassung der Skalierungsangaben bestimmt dabei die Intensität des Bounce Effekts.

Seit Cinema 4D R17 gibt es einen schönen Variation Shader, der es ermöglicht, mit Hilfe festgelegter Farben (zum Beispiel über den Gradient Shader) eine zufällige Texturierung der 3D Geometrien zu erzeugen. Auf die Art und Weise entfällt das umständliche Texturieren jedes einzelnen Hüllenelements. Farbänderungen bzw. Farbanpassungen sind schnell realisiert.

Vesuv

Wie versprochen, ein paar weitere Sehenswürdigkeiten unseres wunderschönen Planeten. Hier seht ihr einen Rundflug um den Vesuv, nahe Neapel. Da der Vulkan ziemlich hoch ist und mit einem Rundflug aus der Entfernung nicht so recht zur Geltung kam, entschied ich mich für die Spitze. Diese entstand durch einen Einsturz, bei seinem letzen Ausbruch, 79 nach Christus. Im Inneren des Einsturzbeckens bildete sich ein neuer Kegel. Erstellt wurde die Animation wieder mit Cinema 4d und Dem Earth. Leider waren die Texture Maps der Region sehr unterschiedlich, sodass ich mir eine eigene in Photoshop zusammenbauen musste. Den Abschluss machte wieder Premiere.

Barringer Krater

Diese kurze Animation zeigt einen Rundflug um den bekannten Barringer Krater in Arizona. Der Rundflug entstand „Just for Fun“, weil ich das Dem Earth Plugin für Cinema 4D ausprobieren wollte. Mit dessen Hilfe ist es möglich, sich relativ kostenkünstig Geodaten inklusive der Maps herunterzuladen. Mit ein paar Tweaks in Cinema und Farbkorrekturen in Premiere, bin ich mit dem Ergebnis eigentlich zufrieden. Weitere Sehenswürdigkeiten unseres wunderschönen Planeten werden folgen.

Wax Type

Dieses Bild ist eigentlich schlicht und einfach, hat mir aber dennoch einen Abend gekostet, da ich viel mit der Beleuchtung und der Textur herumgespielt habe. Mir ist es auf die Schnelle nicht gelungen, einen passenden Wax-Shader zu erstellen.

Die Szene war schnell erstellt. Die Mograph Buchstaben wurden mit einer starken Zeilenhöhe extrudiert, sodass sie als passendes Stempelwerkzeug fungieren konnten. Die Oberfläche ist eine sehr segmentreiche Plane, auf die der Collision-Deformer angewandt wurde. Mit den passenden Einstellungen im Deformer, erhält man einen sauberen, realitätsnahen Abdruck. Unterstützt wird dies noch vom Smoothing-Deformer, der mit den weichen Übergängen den plastischen Eindruck des Wax noch unterstützt.

Dann kam es zur Texturierung, die mir ein paar Sorgen bereitet hat. Um diesen „weich und klebrigen“ Eindruck zu erhalten, bedarf es dem Subsurface Scattering. Da Wax ein transluzenter Körper ist, ist er teils lichtdurchlässig. Er reflektiert auftreffendes Licht nicht nur an der Oberfläche, sondern teils erst, nachdem es in die Materie eingedrungen ist. Irgendwie haben meine anfangs gewählten Farben nicht zueinander gepasst, selbst wenn ich die gleichen gewählt habe. Mal wirkte es zu dunkel, mal zu hell. Mal zu lichtundurchlässig und dann wieder eher wie Plastik. Nun ja, ich denke ich habe eine glaubwürde Textur hinbekommen.

Paper Rip

Dank einem großartigen Tutorial von Robert Hranitzky habe ich mal wieder dazugelernt … und zwar, welche Möglichkeiten doch die einfachsten Modifier bieten. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, mit dessen Hilfe und hohen Stärkeeinstellung das Aufrollen eines Papierblattes zu simulieren. Auch die effektive Nutzung der Map-Chanels und Composition-Tags haben mir tiefere Einblicke in die Zusammenarbeit von Cinema 4D und After Effects gegeben.

Das Modell besteht aus 4 Ebenen, die die Papier-Bahnen simulieren und eng aneinanderliegen. Jede Ebene besitzt dabei, an den Rändern, die Textur eines angerissenen Blattes. Dadurch, dass die Ebenen so eng an- und übereinander liegen, fallen die Übergange nicht mehr auf und das Blatt Papier erzeugt einen intakten Zustand. Über den Bend-Modifier wird nun das Aufrollen der mittleren Bahn simuliert. Mit geeigneten Kameraperspektiven wird die ganze Sache noch einmal spannend untermalt.

Abschließend erfolgte das Kompositing in After Effekts. Über die Nutzung der Kompositions-Projektdatei, war es mir möglich, die gesamte 3D-Szene in After Effekts zu laden und geeignete Posteffekte, wie zum Beispiel Farbkorrekturen, Film-Gain und den 4-Farben-Verlauf schnell und einfach drüber zu legen. Am Ende verwendete ich noch einen eigenen Schriftzug. Das soll jetzt keine Eigenwerbung sein. Die gesamte Anerkennung gebührt Robert Hranitzky. Vielen Dank für das klasse Tutorial.

Candy Blob

Hier mal wieder die Umsetzung eines Greyscalegorilla Tutorials. Ihr seht hierbei einen einfachen Zylinder. Ja, einen Zylinder! Mithilfe der Anwendung mehrerer Deformer konnte man diesen verbiegen und verdrehen. Wichtig ist hierbei die Einhaltunge der richtigen Reihenfolge. Um diesen Candy Look zu erhalten, benutzte man  ein paar einfache Einstellungen im Reflektivitätskanal. Zum Schluß wurde das Ganze als Einzelbildreihenfolge herausgerendert und in Photoshop als animated GIF ausgegeben. Leider ist die Dateigröße mit 5 MB nicht gerade klein.

ABC Opener

Erschreckender Weise musste ich feststellen, dass der letzte Post bereits einige Zeit zurück liegt und bis heute, wieder mal viel passiert ist. Aus mehr oder weniger lange Weile entstand die ABC Animation (passend zur Einschulung meines Sohnes). Ich habe ein wenig mit den Mograph Toolsets in Cinema 4D herumgespielt. Verwendung fanden hierfür simple Körper, Cloner und Dynamics.

Ice Crystals

Hier seht ihr die kreative Entstehung eines Musters aus Eiskristallen. Der Einfachheit halber habe ich eine Spirale aus Illustrator gewählt, die ich dann als Pfad in After Effects importierte. Dort wurde mit den hauseigenen Plugins und Effekten diverse Bildsequenzen erstellt, die am Ende wie eine wachsende Eisschicht in 2D aussahen. Der herausgerenderte Videoclip war dann in Cinema 4D die Bodentextur bzw. der Bewegungspfad für die in Thinking Particles erstellten Kristalle.

Eiskristall_WIP

Der besseren Handhabung im Compositing wurden die einzelnen Multi-Pass Kanäle erneut in Bildsequenzen herausgerendert und anschließend in After Effects importiert. Hier erfolgte dann abschließend eine Farbanpassung und das Hinzufügen einer Tiefenunschärfe. Möchtet ihr euch die Sequenz noch einmal in einer höheren Auflösung (HD) ansehen, folgt meinen vimeo Link.

Medical Illustration

Hier seht ihr das Ergebnis, eines etwas zerfahrenen Tutorials. Das Resultat sieht irgendwie nicht so aus, wie es eigentlich aussehen sollte – gefällt mir aber dennoch. Ziel war es, eine Anlehnung an die Darstellung eines DNA Strangs zu finden. Dabei wurden viele verschiedene Techniken ausprobiert. Ich verwendete hierfür Sub Surface Scattering, weiche Reflections und Transparenzen. Auf diese Art und Weise, ist der Zellinhalt nur auf der beleuchteten Seite erkennbar. Weiter unten sieht man ihn nur an den Rändern. Diese Technik kommt besonders beim Rendern menschlicher Haut zum Tragen. Nebenbei probiere ich das gerade aus. Ich hoffe ich finde ein akzeptables Ergebnis, welches ich dann auch posten kann.

Paper-Town WIP

Nachdem dieses Wochenende ziemlich heiß war und ich mich nicht wirklich heraus getraut habe, bin ich über viele interessante Seiten von 3D Künstlern gestolpert. Einer davon hatte eine ganze Stadt dreidimensional im Papierlook nachgebaut. Autos fuhren über Kreuzungen, Flugzeuge landeten auf dem Airport und im Gebirge gab es Wintersport zu betrachten. Das Ganze ist irgendwie hängen geblieben. Der einfache Look gefällt mir, auch wenn es jetzt nicht detailverliebtes Modelling ist. In den nächsten Tagen und Wochen werdet ihr hier was sehen können …