Paper Rip

Dank einem großartigen Tutorial von Robert Hranitzky habe ich mal wieder dazugelernt … und zwar, welche Möglichkeiten doch die einfachsten Modifier bieten. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, mit dessen Hilfe und hohen Stärkeeinstellung das Aufrollen eines Papierblattes zu simulieren. Auch die effektive Nutzung der Map-Chanels und Composition-Tags haben mir tiefere Einblicke in die Zusammenarbeit von Cinema 4D und After Effects gegeben.

Das Modell besteht aus 4 Ebenen, die die Papier-Bahnen simulieren und eng aneinanderliegen. Jede Ebene besitzt dabei, an den Rändern, die Textur eines angerissenen Blattes. Dadurch, dass die Ebenen so eng an- und übereinander liegen, fallen die Übergange nicht mehr auf und das Blatt Papier erzeugt einen intakten Zustand. Über den Bend-Modifier wird nun das Aufrollen der mittleren Bahn simuliert. Mit geeigneten Kameraperspektiven wird die ganze Sache noch einmal spannend untermalt.

Abschließend erfolgte das Kompositing in After Effekts. Über die Nutzung der Kompositions-Projektdatei, war es mir möglich, die gesamte 3D-Szene in After Effekts zu laden und geeignete Posteffekte, wie zum Beispiel Farbkorrekturen, Film-Gain und den 4-Farben-Verlauf schnell und einfach drüber zu legen. Am Ende verwendete ich noch einen eigenen Schriftzug. Das soll jetzt keine Eigenwerbung sein. Die gesamte Anerkennung gebührt Robert Hranitzky. Vielen Dank für das klasse Tutorial.

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